Diese eine Änderung am Abend entlastet die Heizung spürbar

entdecken sie, wie eine einfache änderung am abend ihre heizung deutlich entlasten kann und gleichzeitig energie spart.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Heizung jeden Abend mit einer simplen Einstellung spürbar entlasten und dabei bares Geld sparen. Die Lösung liegt oft direkt vor Ihrer Nase – eine kleine Änderung am Abend sorgt für große Wirkung. Entdecken Sie, wie Sie mit diesem Trick nachhaltige Energieeinsparung fördern und gleichzeitig die Umwelt schonen können.

Wie die Nachtabsenkung Ihre Heizung am Abend entlastet

Die Nachtabsenkung ist eine clevere Technik, bei der die Temperatur in den nächtlichen Stunden automatisch gesenkt wird. Das bedeutet konkret: Ihre Heizung reduziert ihre Leistung ab einer festgelegten Uhrzeit, etwa um 22 Uhr, wodurch die Räume langsam abkühlen. Morgens startet sie wieder, um das Zuhause angenehm warm zu bringen.

Diese Maßnahme hat mehrere Vorteile:

  • Energieeinsparung durch geringeren Heizbedarf in der Nacht
  • Reduzierte Kosten durch weniger Verbauch
  • Verbesserter Klimaschutz dank geringerer CO2-Emissionen

Über moderne Heizungsregler lässt sich die Nachtabsenkung einfach programmieren – früher funktionierte das manuell durch die Anpassung der Vorlauftemperatur. Auch in Wohnungen ohne Zentralheizung können Sie mit Thermostat-Reglern individuelle Zeiten für die Absenkung einstellen.

Wann lohnt sich die Abend-Änderung wirklich?

Ob die Nachtabsenkung für Ihr Zuhause sinnvoll ist, hängt stark von der Art Ihrer Heizung und der Bauweise Ihres Hauses ab. Entscheidend ist, ob der Energieverbrauch für das morgendliche Wiederaufheizen geringer ist als die eingesparte Energie durch die nächtliche Temperaturabsenkung.

Typische Situationen, in denen eine Absenkung sinnvoll ist:

  • Gas- oder Ölheizungen mit klassischen Heizkörpern, die schnell auf Temperaturwechsel reagieren.
  • Gebäude mit schlechter Dämmung, wie unsanierte Altbauten, die nachts schnell auskühlen und dadurch höhere Einsparpotenziale bieten.

Im Gegensatz dazu sind Wärmepumpen oder Brennwertheizungen in Kombination mit Fußbodenheizungen oft weniger geeignet. Diese Systeme arbeiten am effizientesten, wenn sie konstant laufen und reagieren träge auf Temperaturschwankungen.

Verstehen Sie die Thermische Trägheit für maximale Effizienz

Die Geschwindigkeit, mit der Ihr Zuhause abkühlt und wieder aufheizt, ist ein entscheidender Faktor für den Nutzen der Nachtabsenkung. Dieses Phänomen nennt man thermische Trägheit. Stellen Sie sich zwei Boote vor: ein schweres Frachtschiff, das langsam reagiert, und ein leichtes Motorboot, das schnell anspringt.

Ein Massivhaus speichert die Wärme sehr lange und kühlt nur langsam ab, braucht aber auch länger, um morgens wieder warm zu werden. Damit verliert die Nachtabsenkung an Effektivität. Leichtbauhäuser oder weniger gedämmte Gebäude hingegen speichern Wärme weniger und profitieren stärker von der Absenkung.

Optimale Temperaturen einstellen: So vermeiden Sie Komforteinbußen und Schäden

Damit Sie nachts sparen, ohne dass der Wärmekomfort leidet, sollte die Temperatur niemals unter etwa 16 °C fallen. Bei zu starkem Absinken erhöht sich nicht nur der Heizaufwand am Morgen, auch das Risiko für Feuchteschäden und Schimmelbildung steigt erheblich.

Praktische Tipps für die Abend-Änderung:

  • Temperatur nachts auf etwa 17 bis 18 °C absenken
  • Regelmäßig lüften, um Feuchtigkeit effektiv abzuführen
  • Bei älteren oder schlecht isolierten Gebäuden besonders auf Kondenswasser an Fenstern achten
  • Thermostate und Heizungsregelungen präzise programmieren, um unnötige Schwankungen zu vermeiden

Eine überraschende Lösung für mehr Effizienz entdecken

Ein echter Geheimtipp für die Entlastung der Heizung am Abend ist die präzise Anpassung Ihrer Heizzeiten basierend auf Ihrem individuellen Lebensstil. Langschläfer können die Absenkphase verlängern, um noch mehr Energieeinsparung zu erzielen, während Frühaufsteher eine kürzere Absenkzeit wählen, um den Komfort zu erhalten.

Eine smarte Heizungssteuerung, wie Viessmanns sensoCOMFORT oder sensoHOME, ermöglicht es Ihnen, diese Zeiten einfach einzustellen – direkt vom Sofa oder unterwegs über eine App. So behalten Sie Ihre Heizkosten im Griff und leisten aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz.

So aktivieren Sie die Nachtabsenkung Schritt für Schritt

  • Navigieren Sie im Menü Ihres Heizungsreglers zum Punkt „Absenktemperatur“
  • Wählen Sie Ihre gewünschten Nachtabsenkungszeiten – z.B. 22.00 bis 6.00 Uhr
  • Stellen Sie die abgesenkte Temperatur auf 16 bis 18 °C ein
  • Speichern Sie die Einstellungen – jetzt läuft Ihre Heizung automatisch effizienter nachts

Bon à savoir : Zu niedrige Temperaturen in der Nacht können nicht nur den Komfort mindern, sondern auch Feuchteschäden und Schimmel fördern. Kontrollieren Sie besonders in älteren Häusern regelmäßig auf Feuchtigkeitsansammlungen und lüften Sie ausreichend.

Mit dieser einfachen Änderung am Abend können Sie nicht nur Ihre Heizung spürbar entlasten, sondern auch aktiv zur Schonung der Umwelt beitragen und endlich Ihre Heizkosten senken. Ein kleiner Schritt für Sie, ein großer Gewinn für nachhaltiges Heizen.

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